Mein Sohn, Jesus und (das konfessionslose) ich…

Vergesst PowerRangers, SpiderMan oder Hulk, mein Sohn hat einen neuen Helden für sich entdeckt: Jesus! Was das mit mir zu tun hat, und wie ich als konfessionslose Mama damit umgehe, davon handelt dieser BlogPost.

Die Sache mit dem Glauben…

…ist anscheinend nicht ganz so einfach wie ich mir das gedacht habe. Das merk ich jetzt gerade wo ich versuche darüber zu schreiben. Ich bin schon in Teenagerjahren aus der Kirche ausgetreten. Gross geworden bin ich im katholischen Glaubenssystem und ich habe mich niemals so richtig wohl darin gefühlt. Es war mir als Kind schon total suspekt. Ich habe ehrlich gesagt diese Jesus Geschichte nie wirklich verstanden und fand das irgendwie so total unpassend für mich, dass man einen Mann der blutend und tot am Kreuz hängt verehren und anbeten und toll finden kann. Wenn er doch so wundervolle Taten vollbracht hat, wieso zeigt man ihn denn nicht von seiner Schokoladenseite, dann wäre Jesus doch viel sympathischer und auch die Kirchen müssten sich nicht mit einem Toten schmücken. (Ich merk gerade, dass ich als Kind schon nicht wirklich gern im Drama hängen blieb.)

Versteht mich nicht falsch, ich find Glauben an und für sich etwas wunderschönes. Ich bin tief beeindruckt von den Menschen, die ihren Glauben leben. Ich gehe gerne in Kirchen und muss dann manchmal auch weinen. Einfach weil sie eine wunderschöne Energie haben. Ich hab schon Gottesdienste mit Mönchen erlebt, die eine so überwältigende Aura hatten, dass ich das Gefühl hatte, sie würden leuchten. Dann bin ich im Herzen berührt. Und heule wieder. Weil ich spüre, dass diese Menschen den Glauben ganz tief in ihrem Herzen tragen.

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Nur für mich, für mich persönlich passt der Glaube, in den ich geboren wurde, irgendwie nicht.

Auch meine Eltern haben den katholischen Glauben nie wirklich praktiziert, wir waren als Familie nie in einem Gottestdienst ausser wenn jemand gestorben ist oder zu Taufen und Hochzeiten von Bekannten und Verwanten (und das kann man von einer Hand abzählen). Trotzdem wurde ich von meiner Mutter zur Firmug noch gezwungen. (Als stiller Protest bin ich dazu ganz in schwarz gekleidet erschienen.) (jaaaaa, ich bin und war ein Rebell).

Genau das ist der Grund, weshalb wir uns dazu entschieden haben, unsere Kinder konfessionslos zu erziehen. (Mein Mann ist übrigens noch katholisch). Ich bin kein Freund von halben Sachen und finde es irgendwie verlogen, meine Kinder in den Religionsunterricht und die Kirche zu schicken, während ich selber eine grosse Abneigung gegenüber von diesem System habe und wir in der Familie selber diesen Glauben ausser an Weihnachten und Ostern nicht leben, denn genau das fand ich als Kind auch immer so komisch. Ich verstand nicht, weshalb ICH in die Kirche musste zum Schulgottestdienst nur weil ich und meine Familie katholisch sind, meine Eltern aber selber nie zur Kirche gegangen sind. Es machte für mich einfach keinen Sinn.

Später kam dann noch meine Rebellion gegen alle Vorschriften, Glaubenssätze und allem, was Menschen daran hindert frei und selbstbestimmt zu leben dazu und so hab ich für mich den katholischen Glauben an den Nagel gehängt. Weil für mich diese ganzen Geschichten zu einengend waren, zu dogmatisch, zu unlogisch.

Das soll nicht heissen, dass ich an nichts glaube, ich glaube auch, dass es Jesus sicher gegeben hat, nur nicht so, wie er heute dargestellt wird. Jesus war für mich ein liebenswerter, abgedrehter Hippie, ein Weltverbesserer, mit einem sehr hohen Bewusstsein, der heilen, Leute mitreissen und gut predigen konnte. Ein Mensch, der den Weg der Liebe gegangen ist. Der wieder auferstanden ist (ergo muss es ja Inkarnation und ein Leben nach dem Tod geben, oder nicht?). Ich schreibe jetzt nicht weiter, weil es für diesen Text keine Rolle spielt an was ich glaube und ich niemandem auf den Schlips treten möchte. Ich bezweifle einfach ein bisschen am Wahrheitsgehalt von diesen Bibelgeschichten, die Menschen geschrieben und wahrscheinlich auch umgeschrieben haben, die von Macht und Geld getrieben waren.

Es soll und darf jeder glauben was er will. Auch meine Kinder. So wie meine Kinder selbstbestimmt einschlafen dürfen, so dürfen sie wohl selbstbestimmt irgendwann mal ihren Glauben wählen, wenn sie das Bedürfnis dazu haben. Wir haben uns dazu entschieden, sie neutral zu erziehen, ihnen bei Fragen die verschiedenen Glaubensrichtungen altersgerecht weiter zu geben. Wenn sie genug alt sind und es von sich aus toll finden würden, einer Glaubensrichtung oder Konfession anzugehören, sollen sie sich nachträglich taufen lassen dürfen.

Also erziehe ich sie glaubenstechnisch ziemlich neutral. Wobei ich anmerken möchte, dass wir ja in einem christlichen Land mit christlichen Tradizionen leben und ich ihnen diese auch näher bringe. Also bin ich wahrscheinlich doch nicht so neutral. Ich schätze mal, dass ich eine konfessionslose Christin bin. Oder so.

Gar nicht sooo einfach diese GlaubensSache… Sie bringt mich doch etwas ins Grübeln…

Tatsächlich ist es so, dass sich mein Sohn von Kirchen extrem angezogen fühlt. In unserem alten Wohnort befand sich ganz in unserer Nähe ein ehemaliges Kloster mit einer riesengrossen Kirche. Sie war für ihn ein Magnet. Kaum konnte er gehen, wollte er immer in die Kirche. So oft es ging. Es war immer wieder spannend zu beobachten, wie er darauf reagiert hat. Kinder haben feine Antennen. Es schien mir, als nehme er jedes Mal, wenn er eine Kirche betritt diese schwere, kraftvolle Energie voll und ganz auf. Kaum konnte mein Sohn sprechen wollte er wissen, wer dieser Mann am Kreuz war. Wir können an keiner Kirche vorbei laufen ohne sie zu betreten und die Engel und Jesus und Maria zu suchen. MamaKonfessionslos verhält sich dann ganz brav und kommt mit und erklärt das, was sie noch vom Religionunterricht so weiss. Nur find ich es ziemlich schwierig einem Dreijährigen zu erklären, weshalb dieser junge bärtige Mann mit verzerrtem Gesicht blutend am Kreuz hängt. Ich geb die Geschichte unzensiert weiter. (Ich kann auch nichts dafür dass sie so traurig ist.)

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Eine zeitlang wurde es ziemlich ruhig um die ganze JesusSache

Bis vor einigen Tagen, als ich mit meinem Sohn abends im Bett lag und er mir aus heiterem Himmel erzählte, dass Jesus super sei. „Jesus ist mein Freund“ meinte er. Und „Jesus ist vieeeel coller als die Power Rangers.“ Und „ich will wissen, wer Jesus ist.“Mama, wieso ist Jesus gestorben“ „Jesus lebt!“ Puuuuuh, das war für mich ziemlich dicke Post. Das kam ohne Vorwarnung. Naja dachte ich mir, und suchte nach kindsgerechten Jesus Filmen auf YouTube (da mein JesusWissen ziemlich begrenzt ist und ich keine falschen Tatsachen weiter geben möchte), die mein Sohn regelrecht in sich hinein sog.

Ganz ehrlich gesagt komm ich im Moment mit dem Umstand, dass mein Sohn Jesus so toll findet glaubenstechnisch ziemlich an meine Grenzen. Die, die mich kennen wissen, dass ich Schubladendenken ziemlich verschmähe und es hasse, mich selbst in ein Schublädli zu stecken. Und doch ertapp ich mich manchmal dabei, heraus zu finden, was ich denn jetzt in Bezug auf Glauben bin. So google ich mich durch das Web. Was bin ich denn nun? Atheist? Agnostiker? Mysthiker? Heide? Theist? oder einfach nur esotherisch? Keine Ahnung. Vielleicht eine an eine höhere Macht und sonstigen geistigen Wesen gläubige, konfessionslose, esotherische Christin. Oder so. Jedenfalls wars mir nie wirklich wichtig, was ich bin.

Ich bin halt wie ich bin, auch glaubenstechnisch. Und so sollen es meine Kinder auch sein.

Wenn irgend eines von ihnen das Gefühl hat, sein Leben ist erfüllter und schöner wenn es ab und an einen Gottesdienst besucht und an die Bibelgeschichte von Jesus glauben möchte, dann darf es das gerne tun. Ich brauch keine Religion für meine Kinder. Mit dieser Tatsache wurde ich schon in manche StreitDiskussion verwickelt. Viele können das nicht verstehen. Manche haben das Gefühl, wenn ihr Kind in einem Glauben erzogen wird minderen sie die Gefahr, es könnte mal in eine Sekte abdriften oder sie finden eine Taufe oder Kommunion einfach ein schönes Familienfest, eine schöne Tradition. Nur komisch finde ich dann, dass genau diese Menschen mich schräg anschauen, wenn mein Kind von Jesus spricht. Manchmal scheint es mir, ist Religion ein Tabuthema.

Ich finde, meine Kinder sollen frei von Glaubenssätzen gross werden dürfen, selbst erfahren und bestimmen, an was sie glauben möchten oder nicht. Hauptsache sie gehen den Weg der Liebe und des Friedens, gehen achtsam und respektvoll mit ihrer Umwelt und den Mitmenschen um. Denn das ist das, was ich sie lehre.

Ist nicht genau das der Weg, den Jesus damals auch gewählt hat? Wahrscheinlich findet gerade deshalb mein Sohn diesen Jesus so supercool. Vielleicht findet er später mal Ghandi oder Buddha oder Moses genau so cool, weil sie für dasselbe eingestanden sind.

Wer weiss…

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Kleine WikipediaInfo so am Rande: Von der Wohnbevölkerung über 15 Jahren waren Ende 2014 gemäß den Schweizer Bundesbehörden 23,0 Prozent konfessionslos. Die Zahl der konfessionslosen Einwohner der Schweiz hat sich seit 1970 stark vergrößert.

Wir sind also nicht alleine.

14 thoughts on “Mein Sohn, Jesus und (das konfessionslose) ich…

  1. Nein, ihr seid nicht alleine. 😊 Wir leben konfessionslos, auch wenn wir offiziell noch römisch-katholisch gemeldet sind. Für mich stimmt das, weil die Kirche hier sehr viele karitative und seelsorgerische Tätigkeiten übernimmt und ich das gerne unterstütze. Das ist aber auch der einzige Grund… 😏

    Darf ich fragen: Wie geht Eure restliche Familie damit um? Bei uns war das Nicht-Taufen immer wieder Thema und stiess bei meinen Eltern auf ähnlich viel Gegenliebe wie die Tatsache, dass wir nur standesamtlich und im „kleinstmöglichen“ Rahmen geheiratet haben. Gab’s da Kommentare oder war das für alle in Ordnung so?

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    1. Mein Mann ist genau aus demselben Grund noch als römisch-katholisch gemeldet wie ihr… 😉
      Wie unsere Familie damit umgeht? Also meine Eltern haben kein Problem damit, dass unsere Kinder nicht getauft sind. Meine Schwiegermama hätte es sehr schön gefunden, da sie den Glauben lebt aus Überzeugung. Sie geht auch oft ins Kloster in die Ferien. Sie akzeptiert aber unseren Entscheid, wir hatten mit ihr noch nie gross Diskussionen darüber. Ehrlich gesagt, rechtfertige ich mich auch nicht für meinen Entscheid, es soll jeder so wie er oder sie will. Ich finds einfach für mich etwas komisch, wenn Leute ihre Kinder taufen lassen und selber nie in die Kirche gehen oder sogar gegen die Kirche fluchen. Das passt für mich alles nicht zusammen. Das fällt für mich dann unter die Kategorie: man macht das halt so, weil es bei uns auch so war. Und genau das sind dann auch die Menschen, die bei mir versuchen zu rechtfertigen, weshalb sie ihre Kinder taufen und das so sein muss. 😊

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  2. auch wir leben konfessionslos und auch für noelle waren kirchen immer ein anziehungspunkt. sie wollte ganz oft einfach in die kirche und sich die geschichten von jesus anschauen (es lagen jeweils bücher auf). ich habe es ihr soweit es ging immer erklärt. dabei stiess ich manchmal an grenzen, da ich ja auch nicht alles so wiedergeben konnte. unsere tochter noelle kommt jetzt in die zweite klasse. jetzt will sie unbedingt die kommunion mitmachen wegen den liedern, dem fest und dem weissen kleid. ich verstehe das auch. für mich zeigt es einfach auf, dass der grundgedanke etwas sehr schönes ist. man erschafft einen raum (kirche), kommt zusammen zum „eigentlich“ positives gemeinsam zu fokussieren. jesus war inspiration und deckte verborgene sehnsüchte auf. es ist genau das, was ich auch mit meinen kunden machen möchte. ich erschaffe einen raum und zusammen öffnen wir unsere potentiale, heilen alte wunden, öffnen unser herz. ist nicht schlussendlich alles das gleiche? der grundgedanke ist immer gleich. will man nicht mit allen verbunden uns eins sein und dies liebevoll feiern? darum werde ich mit meiner tochter auch ein fest feiern. keine kommunion, aber einfach feiern, dass sie da ist, dass wir zusammen sind, dass wir zusammen das leben erforschen dürfen, dass das leben und die welt viele wunderschöne und interessante sachen für uns bereit hat. und ich probiere ihr mit auf den weg zu geben, dass jeder von uns die energie von jesus in sich trägt und was tolles für die welt zu bieten hat.

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  3. Ein ganz starker Text! Vielen Dank dafür. Wir leben so gesehen auch konfessionslos. Offiziell bin ich zwar evangelisch, bezeichne mich selbst auch noch als Christin, habe aber mit der Institution Kirche so gar nichts am Hut. Mein Mann ist offiziell katholisch ansonsten das gleiche. Glaube hat damit nämlich gar nichts zu tun. Wir sind beide in sehr streng religiösen Haushalten groß geworden. Seine Eltern (immer noch) strenge Katholiken und sehr aktiv im Gemeindekirchenrat etc. Mein Vater ist Pfarrer, meine Mutter Religionslehrerin. Ich musste früher als Kind immer in jeden Gottesdienst mit, auf jedem einzelnen Dorf, für das mein Vater zuständig war. Wenn ich etwas gelernt habe, dann dass Gott mit diesen Gottesdiensten nichts zu tun/am Hut hat. Glaube leben heisst respektvoll mit Mensch und Natur umgehen, Liebe leben (das bedeutet für mich auch Christ sein und ich empfinde vieles, was so „gute Christenmenschen“ machen als sehr unchristlich und unfreundlich).
    Um es mit dem Dalai Lama zu sagen: Love is the absence of judgement (finde grad keine passende deutsche Übersetzung). Und Jesus, Mohammed und Buddha haben im Grunde alle das gleiche gelehrt: Liebe. (Und dazu fällt mir grad ein alter Post von mir ein https://meinachtsamesleben.com/2015/04/04/metta-liebe-deinen-nachsten-wie-dich-selbst/ damals zum Start meines Metta Experiments).
    Das Hexlein ist nicht getauft, wird sie auch nicht, bevor sie nicht selbst entscheiden kann, ob sie das möchte oder nicht. Sie kann bis dahin alle Religionen kennen lernen, soweit dies möglich ist und dann entscheiden, ob sie sich einer bestimmten Richtung anschliessen möchte oder nicht.

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      1. Wir hatten letztens erst ein Gespräch, mein Mann und ich, zwecks Taufe. Hier in Bayern wird man ja doch etwas schräg angeschaut, wenn man nicht taufen lässt. Ein Kollege von ihm hat tatsächlich behauptet, das Hexlein wäre dann von den anderen Kindern ausgeschlossen, weil die sich untereinander fragen und wer nicht getauft ist, wird gemobbt. Halte ich persönlich für Unsinn. Mein Mann war erst etwas unsicher, hat dann aber für sich auch festgestellt, dass, selbst wenn es so wäre, kein Grund ist, ihr eine bestimmte Richtung vorzuschreiben.

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      2. Oh ja, ebenso die Unwissenheit darüber, warum überhaupt schon als Baby getauft wird. Eigentlich werden nur Erwachsene getauft. Man fing allerdings an Babies zu taufen, wegen der hohen Kindersterblichkeit im Mittelalter, da nur Getaufte auf dem Friedhof bestattet werden durften und nur Getaufte ins Himmelreich kämen. Aber heute ist dem ja nicht mehr so. Dazu bezweifle ich, dass es Grundschulkinder untereinander interessiert, wer getauft ist oder nicht. Zumindest nicht im Sinne des Ausschliessens. Und wenn doch, dann nicht von sich aus, sondern weil sie entsprechendes vorgelebt bekommen.

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  4. Ich als ungetaufte, konfessionslose habe mich von meinem evangelischen Mann überzeugen lassen, unsere Kinder taufen zu lassen. Ich hab nichts gegen das ganze Glaubensding. Wems hilft. Nur zu. Ich glaub halt einfach nicht dran, weil ich nicht so erzogen wurde. Mein Mann meinte, ihm hätte der Glaube sehr geholfen als seine Mutter starb und ich wollte eine solche potentielle Stütze meinen Kindern nicht vorenthalten. Nur bin ich jetzt ständig die, die auf irgendwelche kindliche religiösen Fragen Antworten finden muss und ich tu mich extrem schwer. Mama, was ist der Himmel? Was machen die Leute dort? Warum müssen wir sterben? Ist Gott nett zu jedem? Boar, was weiß ich…

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