Oh mist, Tanja führt nun eine BucketList…

Ich gebe es zu, ich bin Listen süchtig. Um meinen Alltag zu organisieren und ein bisschen Halt in meinem Chaos zu finden, führ ich liebend gerne Listen mit den Dingen, die zu tun sind, damit ich jedes einzelne stolz abhaken kann (oder die Listen vorzeitig verliere).

Da gibt es doch anscheinend eine Liste, die man führen kann mit all den grossen Dingen, die man noch tun will bevor man in die Kiste steigt. Die nennt man dann BucketList. Und weil Regine von Raiseandshine.de zu einer BlogParade zu diesem Thema aufgerufen hat, pack ich die Gelegenheit beim Schopf und mach mich an meine persönliche BucketList.

 

1. Coachen, Intuition und malen unter einen Hut bringen

Ja das ist es, was ich unbedingt machen möchte. Ganz offiziell. Denn oft coache und begleite ich ganz unbewusst Menschen, mit denen ich in Kontakt stehe. Manchmal ganz zufällig. So ist es schon einige Male vor gekommen, dass ich zum Beispiel werdende Mamas in Facebook per „Zufall“ kennengelernt hab, sie in der Schwangerschaft oder sogar bei der Geburt begleitet hab.

Ich liebe es mit Menschen in Kontakt zu sein, mich mit ihnen auszutauschen, zu lauschen, was ihre Wünsche und Ängste sind. Und ich liebe es, Glaubensmuster sichtbar zu machen und zu helfen, diese los zu lassen.

Tatsache ist, dass ich keine Lust habe, Ratschläge zu geben oder  zu sagen, was mein Gegenüber zu tun oder zu lassen hat. Das liegt wohl daran, dass ich selber ziemlich Ratschlag resistent bin. Und so suche ich immer noch nach einer ganz locker leichten Art und Weise um zu coachen.

Einen kleinen Plan hab ich schon, denn ich kann mich sehr gut in Menschen einfühlen und oft empfang ich dabei Symbolbilder. Wenn ich medial arbeite, steige ich mit genau diesen Symbolbildern in die Sitzung ein. Weil ich aber nicht zu esoterisch und abgehoben klingen mag, möchte ich gerne das Coachen und die Symbolbilder mit dem Malen verbinden. So entstehen zum Beispiel auch meine Lebensbäume.

IMG_1922.jpg

2. Gesund bleiben

Ich habe das Glück, dass ich mir einen ganz gesunden, robusten Körper ausgesucht hab, und ich hoffe, dass das noch lange so sein wird. Körper, Geist und Seele im Einklang zu halten ist für mich eine der herausfordensten und spannendsten Aufgaben in einem MenschenLeben.

3. Facebook- und BloggerFreunde RICHTIG kennen lernen

Irgendwann mal schnapp ich mir ein Wohnmobil, um mir eine Auszeit zu nehmen und durch die Welt zu tingeln. Wohin ich reisen möcht? Überall dahin, wo sie wohnen, diese tollen Menschen, die ich über Facebook, dem Internet oder mein BloggerDasein kennen lernen durfte. Jeden einzelnen würde ich dann erstmal ausgiebig knuddeln.

4. Buch schreiben

Ich weiss, jetzt komm ich mit dem Klassiker schlechthin. Aber ja, ein Buch zu schreiben wär schon was tolles. Mein BuchAbenteuer ist wohl der erste Schritt in diese Richtung, meine ersten Gehversuche.

Fakt ist, dass ich schon gefühlte tausend Bücher angefangen hab zu schreiben und kein einziges zu Ende gebracht habe. Deshalb schreibe ich jetzt ein LiveBook. Inspiriert dazu wurde ich von Katja Glöckler und ihren Schreibpowertagen.

5. Geld zu meinem Freund machen

Das Thema Geld scheint wohl meine grösste LebensChallenge zu sein. Irgendwie hat das astrologisch gesehen damit zu tun, dass mein Chiron im Stier liegt oder so. (Komischer Weise sagt man in der Schweiz umgangssprachlich „ich bin stier“, wenn man blank ist)

Naja, vielleicht ist das ja auch nur ein Glaubenssatz mit dem Chiron, jedenfalls geh ich dem jetzt mal auf den Grund. Fakt ist: ich wär gerne selbständig, hätte gerne mein eigenes Business, wo ich Geld verdiene, und zwar so viel, dass mein Mann einen oder zwei Tage zu den Kindern schauen kann und ich meins machen kann. Ich hab nämlich keinen Bock mehr darauf, irgendwo als Angestellte zu arbeiten, weil ich ein ziemliches Problem mit Autoritäten oder Chefs hab.

6. Meine Arme tätowieren

Oh ja, unbedingt will ich noch meine beiden Arme tätowieren lassen. Und zwar den einen von meiner SandkastenFreundinn Nadia Koss und den andern von ihrem Mann Rob Koss. Sie sind beide ganz wunderbare TattooKünstler und liebe Freunde von uns. Lange Zeit hab ich darauf geachtet, dass meine Tattoos an Körperstellen sind, an denen ich sie, wenn ich will, auch verdecken kann (und ich hab einige.) Darauf hab ich keinen Bock mehr, deshalb werden meine Arme wohl auch irgendwann mal dran glauben müssen, hihi.

7. Villa Kunterbunt

Eigentlich haben wir sie ja schon, unsere Villa Kunterbunt, viele Freunde, die uns besuchen nennen unser Haus so. Und es ist wirklich toll. Aber ich hätte gerne einen Ort, in dem sich die Leute treffen, einen Ort, in dem ich einen Raum zur Verfügung stelle, an dem man sich trifft, kreativ ist, miteinander redet, meditiert, Seminare halten kann. Ein Ort für meine Coachings, meine Kunst. Ein Atelier, eine Praxis, Café und kleiner Shop in einem. Halt eine Villa Kunterbunt. Und ich mitten drin. Ich seh darin auch ganz viele Kinder die zu mir kommen dürfen, um zu malen oder basteln.

8. Ordnung ins Chaos bringen  mich mit dem Chaos anfreunden

Jaaaa, ich bin ein ziemlich chaotischer Mensch. Fragt mal meinen Mann. Für mich ist es echt schwierig, Ordnung zu halten. Meine bessere Hälfte ist ein sehr strukturierter Mensch, ein Perfektionist. Ich bin da eher der Künstlertyp.

Ich schaff es einfach nicht ordentlich zu sein. Keine Ahnung wieso. Ich bin wohl auch ein ziemlich strukturloser Mensch. Lange Zeit hab ich immer wieder dagegen angekämpft und versucht, mich in Strukturen oder Ordnungen rein zu quetschen, was mir einfach nicht gelingt. Irgendwann mal fehlt mir dann immer die Luft zum Atmen und ich ergreife die Flucht aus der Situation. Also hab ich mich damit angefreundet, das Chaos so anzunehmen, wie es ist. Viele Dinge im Leben sind auch nicht wirklich planbar. Und so fang ich ganz ehrlich auch langsam an dieser BucketList hier an zu zweifeln, denn vor einiger Zeit war ich der Meinung, dass ich ein VisionBoard brauch und hab mir so eins zusammen gebastelt. Ein VisionBoard beinhaltet alle Visionen und Ziele, die man im Leben erreichen möchte, ist also ziemlich ähnlich wie eine BucketList, nur dass man diese Ziele bildhaft darstellt. Also wenn du dir einen schicken Mercedes wünschst, dann schneidest du dir den aus und klebst ihn auf dein VisionBoard. So entsteht eine hübsche Collage, die man sich an einen Ort hängt (zum Beispiel an den Kühlschrank), wo man sie jeden Tag sieht. Und irgendwann mal sollen die Visionen so zur Realität werden.

Mein VisionBoard hab ich mir in meinem Atelier übers Fenster gehängt, damit ich es mir jeden Tag anschauen kann. Was soll ich sagen. Irgendwann mal hat es die Fliege gemacht. Es war verschwunden. Unauffindbar. Weder im Atelier noch im Garten. Was mir dieser Umstand sagen möchte, hab ich noch nicht genau heraus gefunden. Vielleicht ist ein VisionBoard oder eine BucketList doch schon zu viel Struktur für mich. Who knows.

9. Einen HippieBus haben

Jaaaa, ich weiss. Autos sind ganz doofe Statussymbole und was für oberflächliche Menschen. Aber ich hätte trotzdem gerne einen HippieBus, einen, in dem die ganze Familie richtig viel Platz hat.

10. das geheime ?

Hm, da gibt es was auf der BucketList, wo ich noch nicht so ganz sicher bin, ob das da noch drauf soll oder nicht. Ich geb mir noch ein bisschen Zeit dafür. Wer weiss, vielleicht gibts irgendwann noch diesen ominösen Punkt 10. Oder eben nicht. Es lebe das strukturlose Chaos! 😉

2 thoughts on “Oh mist, Tanja führt nun eine BucketList…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s