Weshalb mentale Geburtsvorbereitung dir helfen kann, eine neue GebärRealität zu kreieren.

Wie bin ich auf das Thema Hypnobirthing gestossen? Diese Frage hat mich letztens erreicht, als ich für den OnlineKurs von der lieben Sopie Mikosch von Mütterimpulse mein erstes Interview geben durfe, juhuuu! (Jaaaa, mein Ego ist ziemlich stolz auf mich, hihi.)

Mit dem Thema Hypnobirthing wurde ich vor ca. fünf Jahren zum ersten Mal konfrontiert, als ich mit meinem ersten Kind schwanger war. Geburt hatte für mich eine ganz andere Bedeutung, als sie es für mich heute hat.

Sah ich im Fernsehen ein Neugeborenes Baby mit Käseschmiere am Körper hat es mich fast umgehauen. Ich fand Geburten einfach nur schrecklich. Lange Zeit verkörperte Geburt für mich das Schlimmste, schmerzvollste, das einer Frau nur passieren kann. 

Das glaubst du mir nicht? Oh doch, so war es! Ich hab mich aber damals schon sehr mit dem MindSet beschäftigt, und wusste, dass Gedanken unsere Welt verändern. Dass wir es sind, die es in der Hand haben, was wir Realität werden lassen.

Die Epigenetik liefert immer mehr Beweise dafür, dass unsere DNA bis zum Tod formbar bleibt. Formbar mit unseren Gedanken, Intentionen, Überzeugungen. Das war mir in meinem Leben schon lange bewusst. Ich bin ein Mensch, der sehr Lösungsorientiert ist, und sich immer wieder gerne selbst reflektiert. (was mir manchmal besser, und manchmal weniger gut gelingt.)

Nun gut, so stand ich da, mit einem Kugelbauch, vor mir hat sich das grosse, grausame Abenteuer Geburt aufgetürmt wie eine riesige Monsterwelle die über mich zu brechen drohte, mich mitreissen wollte in den Abgrund des Unumgänglichen.

 Doch eins wusste ich: So, wie ich Geburt jetzt sehe, so will ich sie in meinem Leben nicht erfahren. Ich wollte es dieser Welle zeigen, sie umschiffen, oder noch besser, auf ihr reiten.

Du kannst die Wellen nicht verhindern, du kannst aber lernen, auf ihnen zu surfen.

 

Dalai Lama

 

Und so habe ich erst mal im Netz geforscht und bin dann auf den Begriff Hypnobirthing gestossen. Natürlich musste ich das Buch dazu lesen und irgendwann mal hab ich mich zu einem Geburtsvorbereitungskurs angemeldet.

Ich hab angefangen, mich mit meinen Ängsten auseinander zu setzen. Ich hab sie angeschaut, betrachtet, hab heraus gefunden, weshalb Geburt für mich so was Schlimmes darstellt, um dann, in einem zweiten Schritt mit Hilfe von Hypnobirthing mir die Geburtsrealität zu kreieren, die ich in mein Leben ziehen wollte.

Hypnobirthing hat mir ein Werkzeug, ein Tool in die Hand gelegt, dass mir gezeigt hat, dass es auch anders geht.

Anders machen musste ich es aber selber. 

Und das war ein grosser Prozess. Für mich. Ich durfte sehr viele, hinderliche Gedanken abstreifen und mein Leben neu schöpfen. Ich hab mich intensiv damit beschäftigt, was es bedeutet, Frau zu sein, hab damit angefangen, in meinen Körper zu vertrauen, eine Verbindung zu ihm aufzubauen.

Das alles hatte für mich so viel Heilsames und Veränderndes, dass ich einfach am liebsten alles in die Welt hinaus geschrieen hätte.

Ganz ehrlich? Ich glaube, Geburt war für mich lange lange Zeit die grösste, gröbste Herausforderung in meinem Leben. Ich war so stolz auf mich, als ich mein erstes Kind alleine, auf natürlichem Weg geboren hatte. (Heute weiss ich jedoch, es hätte noch besser gehen können, aber damals, damals war ich einfach nur stolz)

Diese SuperMamaPower nahm ich mit in den Altag. Und ich wollte mehr. Mit der zweiten Geburt wurde auch HerzBauchWerk geboren. Es war aber lange Zeit einfach nur ein Name. Als ich mit Nova schwanger war hab ich die FacebookSeite gegründet, welche ein ganzes Jahr lang einfach brach lag.

Und dann, mit der dritten Schwangerschaft durfe alles in den Fluss kommen. Der Blog. Die Homepage. Mein Angebot.

Ich wolle unbedingt zeigen, dass Geburt etwas wirklich, WIRKLICH Schönes sein kann, für JEDE! von uns! 

Ich wollte die Frauen dazu inspirieren, sich auf das Abenteuer einer schmerzarmen oder gar schmerzfreien, entspannten und sanften Geburt einzulassen. 

Ich wollte aufzeigen, wie viel Potential für Veränderung in der Schwangerschaft und der Geburt eines Kindes für uns als Frau und Mutter vorhanden ist. 

Ich wollte den Frauen zeigen, dass es an der Zeit ist, in ihre Kraft zu gehen.

Ich wollte zeigen, dass es unsere Gedanken sind, die unser MindSet formen, und dieses MindSet formt unsere Realität. Es liegt an uns, zu entscheiden, wohin wir unseren Fokus setzen.

Das ist der Grund, weshalb ich heute tu was ich tu. Und ich tu das extrem gerne. Es ist der Grund, weshalb ich jetzt Kursleiterin in mentaler Geburtsvorbereitung bin. Weil ich der Überzeugung bin, dass es an der Zeit ist, all die Dramen aus unserer Vergangenheit und unserer Ahnenreihen los zu lassen.

Es ist an der Zeit, neu zu schöpfen, ein neues GebärBewusstsein entstehen zu lassen. 

Denn es sind wir Frauen, die gebären, die es in der Hand haben zu entscheiden, wie unsere GebärRealität aussehen soll.

Wir schöpfen sie.

Niemand anderes kann das für uns übernehmen.

Hier gehts zu meinen Angeboten in mentaler Geburtsvorbereitung. Und hier gehts zu meinen CoachingAngeboten für alle, die an ihrem MindSet arbeiten wollen…

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